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Recht / Zivilrecht 
Donnerstag, 02.07.2020

Zur Haftungsverteilung bei Unfall nach sorgfaltswidrigem Wendemanöver

Ein Wendender muss die Sorgfaltsanforderungen nach der Straßenverkehrsordnung beachten. Kommt er dem nicht nach und es geschieht ein Unfall, kann dies zu einer Haftungsverteilung von 1/3 zu 2/3 zu seinen Lasten führen. So entschied das Oberlandesgericht München (Az. 10 U 3765/18).

In einer Nacht kam es an einer Kreuzung zwischen zwei Fahrzeugen zu einem Verkehrsunfall. Ein Autofahrer wollte an der Kreuzung wenden. Er befand sich auf der linken Fahrspur. Um das Wendemanöver auszuführen, nutzte er auch die rechte Fahrspur. Auf dieser Spur fuhr aber gerade ein weiterer Autofahrer, wodurch es zur Kollision kam. Der Überholende gab nachfolgend an, erkannt zu haben, dass der andere wenden wollte.

Das Oberlandesgericht München hielt eine Haftungsquote von 1/3 zu 2/3 zu Lasten des Wendenden für angemessen. Dieser habe gegen die besonderen Sorgfaltspflichten beim Wenden und beim Spurwechseln verstoßen. Den anderen Autofahrer treffe dagegen nur ein Verstoß gegen das Rücksichtnahmegebot, da er das Fahrmanöver des Wendenden erkannt hatte und dennoch überholte.

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